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Farbdoppler in der parasternalen langen Achse

Anwendung des Farbdopplers in der parasternalen langen Achse zur Beurteilung von Aorten- und Mitralklappeninsuffizienz – mit Praxistipps zu Box-Größe und Bildrate.

Würzburger Ärzte Akademie1 Min. Lesezeit
EchokardiographieFarbdopplerKlappenvitien

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In der parasternalen langen Achse kann der Farbdoppler über den linksventrikulären Ausflusstrakt, die Aortenklappe und die Aortenwurzel gelegt werden, um nach einer Aortenklappeninsuffizienz zu suchen. Die Box sollte dabei relativ schmal gewählt werden, damit eine Bildrate von mindestens 15-20 Bildern pro Sekunde erreicht wird. Allerdings sollte das Schallfenster nicht zu schmal gewählt werden, damit auch wirklich die ganze Ausdehnung eines Jets inkl. Ursprungsort darstellbar ist. Nur so kann der Mechanismus der Insuffizienz eindeutig beschrieben werden. Im obigen Clip ist eine schwere Aortenklappeninsuffizienz bei Aortenklappenprolaps zu sehen.

Genauso kann mittels Farbdoppler über der Mitralklappe nach einer Mitralklappeninsuffizienz gefahndet werden. Denken Sie daran, dass die Box im linken Vorhof sowohl in anterior-posteriorer als auch in inferior-septaler Richtung ausreichend weit reichen muss. Nur so können auch exzentrische Jets dargestellt werden. Versuchen Sie, auch in dieser Einstellung eine Bildrate von etwa 20 Bildern pro Sekunde zu erhalten. Der folgende Clip zeigt eine schwere exzentrische Mitralklappeninsuffizienz mit einer Bildrate von 22 Bildern pro Sekunde.

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